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Wohnungsbau vollendet Quartier mit 69 geförderten Wohnungen
Erstelldatum26.06.2026
Mit dem Neubau von 69 geförderten Wohnungen am Adam-Treber-Weg in Hochheim am Main steht eines der größten kommunalen Wohnungsbauprojekte der Region kurz vor dem Abschluss. Die Hochheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH befindet sich in den finalen Abnahmen, der Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner ist ab Juli 2026 vorgesehen.
Das Projekt umfasst vier Wohngebäude, einen Gemeinschaftsraum sowie großzügige Grün- und Aufenthaltsflächen. Die Investitionssumme beträgt rund 15,7 Millionen Euro. Gefördert wird das Vorhaben durch die WI-Bank Hessen. Die Stadt Hochheim hat sich die Belegungsrechte für 25 Jahre gesichert und gewährleistet damit langfristig bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen.
Für Bürgermeister Dirk Westedt ist das Projekt ein wichtiger Beitrag zur sozialen Stadtentwicklung: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Mit diesem Projekt schaffen wir nicht nur dringend benötigte Wohnungen, sondern investieren ganz bewusst in soziale Stabilität und Lebensqualität in Hochheim.“
Auch Thomas Pokoyski, Geschäftsführer der Hochheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, sieht in dem Vorhaben einen Meilenstein für die Gesellschaft: „Dieses Bauvorhaben ist das größte Projekt in der Geschichte unserer Wohnungsbaugesellschaft. Es zeigt, dass sozial orientierter Wohnungsbau wirtschaftlich, nachhaltig und gleichzeitig architektonisch anspruchsvoll umgesetzt werden kann – und das in besonderer Weise auch im sensiblen Kontext eines bereits bestehenden Wohngebiets, das überwiegend durch kleinere Wohneinheiten geprägt ist und in das sich das neue Quartier behutsam und städtebaulich integriert einfügt.“
Das Projekt wurde unter bundesweit herausfordernden Rahmenbedingungen im Wohnungsbau realisiert – geprägt von hohen Baukosten, Zinsen und Materialengpässen. Hinzu kamen komplexe organisatorische Anforderungen innerhalb der Gesellschaft, die neben dem Wohnungsbau auch Aufgaben in der Stadtentwicklung und Veranstaltungsorganisation wahrnimmt.
Thomas Pokoyski betont deshalb ausdrücklich die Leistung der Mitarbeitenden: „Dass wir ein Projekt dieser Größenordnung planmäßig voranbringen konnten, ist vor allem dem außergewöhnlichen Engagement, der hohen Einsatzbereitschaft und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit unseres gesamten Teams zu verdanken.“
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Gesellschaft parallel zur Umsetzung des größten Wohnungsbauprojekts ihrer Unternehmensgeschichte zugleich die Planung und Durchführung von Großveranstaltungen mit insgesamt mehr als 500.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich verantwortete.
Das Quartier bietet rund 4.550 Quadratmeter Wohnfläche mit 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen und richtet sich an unterschiedliche Haushaltsgrößen. Die Lage gilt als besonderer Standortvorteil: Schulen, Kitas, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe, ebenso eine gute ÖPNV-Anbindung nach Mainz und Wiesbaden.
„Gerade Familien profitieren von den kurzen Wegen und der hervorragend ausgebauten Infrastruktur rund um das Quartier“, erklärt Bürgermeister Dirk Westedt. „Hier entsteht ein Wohnumfeld, das Alltag, Mobilität und gesellschaftliches Miteinander auf moderne Weise verbindet.“
Auch architektonisch und energetisch setzt das Projekt Maßstäbe: serielle und modulare Bauweise, KfW-55-Standard, Luft-Wasser-Wärmepumpen, Gründächer sowie die Vorbereitung für Photovoltaik und E-Mobilität prägen das Konzept einer vollständig fossilfreien Energieversorgung.
Pokoyski versteht das Projekt seiner Gesellschaft zugleich als Beitrag zur aktuellen Debatte um bezahlbaren Wohnraum: „Wir wollen mit diesem Quartier zeigen, wie moderner geförderter Wohnungsbau aussehen kann – effizient geplant, ressourcenschonend umgesetzt und gleichzeitig mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualität für die Menschen.“
Die Projektentwicklung begann 2021, die Baugenehmigung wurde im März 2023 erteilt, der Bauvertrag 2024 geschlossen. Mit der Fertigstellung rückt ein Vorhaben in den Fokus, das als Beispiel für zeitgemäßen, sozial orientierten Wohnungsbau über die Region hinaus Beachtung finden dürfte.

