Pressemitteilung von Hessen Mobil: Wiesbadener Kreuz: Einhub von Fertigteilen am 28. und 29.09.2019

27.09.2019  |  Am kommenden Wochenende (Samstag, 28.09., 20 Uhr bis Sonntag, 29.09.2019, 12 Uhr) werden am Wiesbadener Kreuz (A 3/A 66) im Rahmen des Ersatzneubaus des Hauptkreuzungsbauwerkes die restlichen Fertigteile für den Brückenüberbau des Teilbauwerks in Fahrtrichtung Köln eingehoben.

Zu diesem Zweck wird die A 66 in diesem Bereich in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt (Haupt- und Parallelfahrbahn, also alle drei durchgehenden Fahrstreifen). Die Sperrung gilt ebenso für die Parallelfahrbahn der A 3 in Fahrtrichtung Köln (der Rechte der drei durchgehenden Fahrstreifen, der über die Behelfsbrücke geführt wird) sowie für drei von vier sogenannten „indirekten Verbindungsrampen". Weitere Informationen zur Sperrung entnehmen Sie bitte beigefügter Skizze.
Sperrzeiten
Sperrung der Parallelfahrbahn (der Rechte der drei durchgehenden Fahrstreifen) auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln von Samstag, ca. 20:00 Uhr bis Sonntag, 12 Uhr.
Sperrung aller drei Fahrstreifen (Hauptrichtungsfahrbahn und Parallelfahrbahn) auf der A 66 in Fahrtrichtung Frankfurt von Samstag, ca. 20 Uhr bis Sonntag,12 Uhr.
Umleitungen

von Würzburg nach Wiesbaden:
Wiesbadener Kreuz – A3 – Anschlussstelle Wiesbaden-Niedernhausen bzw. B 455

von Rüdesheim/Rheingau nach Frankfurt:
Schiersteiner Kreuz – A 643 – Dreieck Mainz – A 60 – Rüsselsheimer Dreieck – A 67 Mönchhofdreieck – A 3 – Frankfurter Kreuz

von Wiesbaden nach Frankfurt:
Wiesbadener Kreuz – A 3 – Frankfurter Kreuz (wie üblich - Rampe A 66 / A3 in Richtung Süden nutzbar, jedoch Risiko von Rückstau aufgrund der Vollsperrung auf der A 66; Alternative ist die A 60 Mainzer Ring oder die A 671)

von Köln nach Frankfurt:
Wiesbadener Kreuz – A 3 – Frankfurter Kreuz

von Rüdesheim/Rheingau nach Köln:
Schiersteiner Kreuz – A 643 – Dreieck Mainz – A 60 – Rüsselsheimer Dreieck – A 67 Mönchhofdreieck – A 3 – Wiesbadener Kreuz

von Wiesbaden nach Köln:
A 671 – Mainspitzdreieck – A 60 – Rüsselsheimer Dreieck – A 67 – Mönchhofdreieck – A 3 – Wiesbadener Kreuz
Die direkten (tangentialen) Rampen sind weiterhin in Betrieb. Dies sind:
- von der A 66 Wiesbaden zur A 3 Fahrtrichtung Würzburg  
- von der A 66 Frankfurt zur A 3 Fahrtrichtung Köln
- von der A 3 Würzburg zur A 66 Fahrtrichtung Frankfurt
- von der A 3 Köln zur A 66 Fahrtrichtung Wiesbaden
Auf der A 3 stehen jeweils beide Hauptrichtungsfahrbahnen in Fahrtrichtung Köln und Würzburg wie bisher zur Verfügung. Die angehängte Systemskizze verdeutlicht dies.
Für alle Fahrziele gilt: Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, der großräumigen Umleitungsbeschilderung zu folgen und das Wiesbadener Kreuz zu meiden.    
Hintergrund 
Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wird in insgesamt sechs Bauphasen erneuert. Begonnen wurde mit den Arbeiten im September 2017. In der ersten Bauphase wurden Hilfsbrücken montiert sowie umfangreiche Straßen - und Tiefbauarbeiten ausgeführt. In der zweiten Bauphase erfolgte der Abbruch des Bestandsbauwerkes in Fahrtrichtung Würzburg. Der Ersatzneubau hierfür wurde in der dritten Bauphase hergestellt. Der Abbruch des Bestandsbauwerkes in Fahrtrichtung Köln erfolgte in der vierten Bauphase. In der aktuell anstehenden 5. Bauphase erfolgen straßenbauliche Maßnahmen sowie die Erneuerung des Teilbauwerkes in Fahrtrichtung Köln. In der sechsten Bauphase geht der Rückbau der Hilfsbrücken über die Bühne. Hierfür sind ebenfalls weitere umfangreiche straßenbauliche Maßnahmen notwendig.
Das Wiesbadener Kreuz verbindet die Autobahnen A 3 und A 66. Hier werden die A 3 und A 66 täglich insgesamt von rund 200.000 Fahrzeugen befahren. Es zählt zu den frequenzstärksten Autobahnkreuzen in Hessen und ist von überregionaler Bedeutung. Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wurde 1952 errichtet. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands wird die vorhandene Brücke durch einen Neubau ersetzt. Diese wird bereits für den späteren leistungsfähigeren Umbau des Autobahnkreuzes dimensioniert. Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau des Hauptkreuzungsbauwerkes betragen voraussichtlich insgesamt rund 50 Millionen €. Die Baumaßnahme soll 2020 fertiggestellt werden.  
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