In Hochheim geht’s rund

13.11.2017 | Zumindest an dem nunmehr vierten Verkehrsknotenpunkt in der Nordenstädter Straße, der als Kreisverkehr ausgebaut wurde. Kreisverkehre haben sich in den vergangenen Jahren zu einer sehr beliebten Knotenpunktform in Deutschland entwickelt.

Es sind Verkehrsanlagen mit hoher Leistungsfähigkeit und sicherem Verkehrsablauf. Dies bestätigen die beiden bereits im Königsberger und Dresdner Ring ausgebauten Kreisel, wie auch der Kreisel am neuen Ärztezentrum / Tetra Pak. Auch gestalterisch haben die Verkehrsanlagen einiges zu bieten. In einem Bürgeraufruf 2002 wurden der Weiher- und der Weinstadt-Kreisel nach den Ideen der Bürger thematisch umgesetzt. Der Kreisel an der Frankfurter Straße wurde vom Unternehmen Tetra Pak und einem namhaften Künstler designt. Das Kunstobjekt nimmt die Form des Tetra Eders auf.

Beim Kreisverkehr Nordenstädter Straße, der das Neubaugebiet Schänzchen III an die Landesstraße anschließt, sind wieder die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen gefragt. Das Bürgerbüro und das Rathaus nimmt gerne geschriebene, gemalte oder handwerklich angefertigte Ideen entgegen und leitet sie einem noch zu bildenden Gremium zur Auswahl zu. Grundsätzlich ist das Thema frei, allerdings hat Hessen-Mobil einige Vorgaben zur Verkehrssicherheit gemacht, die beachtet werden müssen.

  • Es dürfen keine Masten aufgestellt werden
  • Keine massiven Schildertafeln
  • Wenn Tafeln aufgestellt werden sollen, müssen deren Verankerungen mit einer Sollbruchstelle ausgestattet sein, die bei einer geringen mechanischen Belastung nachgeben und ggfs. umstürzen
  • Keine Findlinge oder große Steine, Mauern etc. auf der Kreismittelinsel
  • Mosaike können auf den Böschungshügel aufgelegt werden
  • Als Strauchgruppe sind Gewächse zu wählen, die flexible Stämme aufweisen, auf Bäume soll verzichtet werden
  • Hecken und Blumen können auf der Kreismittelinsel angepflanzt werden
  • Der Kreisel hat einen Durchmesser von zehn Metern

Die Stadt Hochheim am Main freut sich auf die kreativen Vorschläge.