Barrierefreiheit im Internet / Stadt Hochheim geht den nächsten Schritt

21.07.2021 | Das Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hochheim am Main ist mit dem Tool der Firma DIGIaccess den nächsten Schritt in Richtung barrierefreier Internetseite gegangen. „Es ist uns sehr wichtig, dass alle Menschen auf die Inhalte unserer Internetseite zugreifen können und mögliche Barrieren nach und nach abgebaut werden“, erläutert Kerstin Koschnitzki, welche für den Internetauftritt der Stadt Hochheim am Main zuständig ist.

Beispielsweise kann die Internetseite www.hochheim.de nun von Bildschirmlesegeräten vollständig erfasst und vorgelesen werden. Dies ist insbesondere für blinde Menschen ein wesentlicher Faktor. Für Personen mit Sehbehinderung ist es hilfreich, dass Kontraste, Farben und Schrift an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können. Auch dies lässt das Tool auf der städtischen Internetseite zu. Menschen mit Körperbehinderung ist es oft nicht möglich, Internetseiten mittels der Maus zu bedienen. Hier bietet DIGIaccess die Möglichkeit sich per Tastatur durch die Internetseite zu navigieren. Koschnitzki lädt dazu ein, das Tool auszuprobieren und die einzelnen Einstellungen zu entdecken. „Es ist spannend zu sehen und selbst zu erleben, welche Möglichkeiten es gibt, allen Menschen eine Teilhabe zu ermöglichen“.

 

Zu erkennen ist das Tool an einem kleinen weißen Männchen auf blauem Grund, der bei Aufrufen der Seite www.hochheim.de mit einer kleinen Verzögerung am rechten Bildrand erscheint. Klickt man hier drauf, erscheinen die unterschiedlichen Einstellungsmerkmale. Über die Taste F2 kann das Tool auch mittels der Tastatur aufgerufen werden. Diese wichtige neue Funktion steht nicht nur bei stationären Endgeräten, sondern selbstverständlich auch bei mobilen Endgeräten, wie Tablets und Smartphones, zur Verfügung.

Die Einstellungen sind selbsterklärend. Sollte dennoch eine Frage offen bleiben, können sich Interessierte gerne an die Internetredaktionsleiterin Kerstin Koschnitzki per Telefon unter 06146 900-104 oder per E-Mail an kerstin.koschnitzki@hochheim.de wenden.