Alfred Hrdlicka - Kunst als Provokation und politisches Statement
Der österreichische Maler und Bildhauer Alfred Hrdlicka galt zu seinen Lebzeiten als Kunsttitan der internationalen Kunst. Mit seinen Werken, die sich vor allem mit den Themen Krieg, Gewalt, Faschismus und Leid auseinandersetzte, polarisierte er. Auf Proteste gegen seine Kunst war er stolz. Seine expressive Kunst verstand er immer als Ausdruck seines politischen Engagements, weshalb er auch mit „Polterer der Kunst“ und „Kunst-Berserker“ tituliert wurde.
An seinen Werken habe er sich „zu Tode geschunden“. Die zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen, die ihm verliehen wurden, nahm er aus Prinzip nicht entgegen. Diesem Naturell der untrügerischen Künstlerpersönlichkeit wird Simone Rodriguez-Stöhr in der Matinée am Sonntag, 04.Dezember 2011, 10.30 Uhr nachspüren. Karten für diese letzte Veranstaltung im Jahr 2011 in der Hochheimer Kunstsammlung, Mainzer Straße 35, können im Rathaus telefonisch bei Frau Wagner unter Tel.: 06146/900-141 oder per Mail wagner@hochheim.de bestellt werden. Der Eintritt beträgt EUR 10 pro Person incl. eines Weines.



